Betriebswirtschaft in der Werkstatt
Die größte Herausforderung vieler Betriebe liegt nicht unter der Motorhaube, sondern im Büro. Betriebswirtschaft in der Werkstatt lautet das Zauberwort, denn fehlkalkulierte Stundenverrechnungssätze, unterschätzte Gemeinkosten oder zu niedrige Preise sorgen dafür, dass Werkstätten trotz voller Auftragsbücher kaum Geld verdienen.
Genau hier setzen unsere betriebswirtschaftliche Trainings an. Sie vermitteln das Wissen, das im Alltag oft fehlt – obwohl es über die Zukunft des Betriebs entscheidet.
Viel Arbeit heißt nicht automatisch viel Gewinn
Viele Inhaber und Serviceleiter kennen die Situation: Die Bühne ist ausgelastet, das Telefon steht nicht still, trotzdem bleibt am Monatsende zu wenig übrig.
Die Ursachen sind meist strukturell:
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Stundenverrechnungssatz zu niedrig angesetzt
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Steigende Kosten nicht eingepreist
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Produktivität wird überschätzt
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Unrentable Arbeiten bleiben unerkannt
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Fehlende Transparenz bei Kennzahlen
Ohne belastbare Zahlen wird wirtschaftliche Steuerung zum Bauchgefühl – und das ist gefährlich.
Der Stundenverrechnungssatz: Die wichtigste Zahl der Werkstatt
Der Stundenverrechnungssatz entscheidet darüber, ob jede Arbeitsstunde Geld verdient oder Verlust macht. Viele Betriebe orientieren sich jedoch an Mitbewerbern oder historischen Preisen statt an den eigenen Kosten.
Ein professionell berechneter Satz berücksichtigt unter anderem:
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Personalkosten inklusive Ausfallzeiten
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Gemeinkosten wie Miete, Energie und Verwaltung
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Investitionen in Technik und Weiterbildung
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Produktivitätsgrade der Mitarbeiter
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Unternehmerlohn und Gewinnanteil
Unser betriebswirtschaftliches Training zum Thema Stundenverrechnungssätze zeigt Schritt für Schritt, wie diese Faktoren korrekt einfließen – und wie daraus ein tragfähiger Preis entsteht.
Auch Serviceberater profitieren massiv
Betriebswirtschaft ist keine reine Chefsache. Serviceberater beeinflussen täglich den wirtschaftlichen Erfolg – durch Angebotserstellung, Zusatzverkäufe und Kommunikation mit Kunden.
Wer versteht, wie Preise entstehen und welche Leistungen wirklich rentabel sind, kann souveräner argumentieren und Konflikte reduzieren. Das führt zu höherer Kundenzufriedenheit und besseren Ergebnissen.
Wettbewerb wird über Wirtschaftlichkeit entschieden
Technisches Know-how ist heute weit verbreitet. Den Unterschied macht, wer seine Prozesse und Preise im Griff hat. Werkstätten, die ihre Zahlen kennen, können:
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Preise selbstbewusst vertreten
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Rabattschlachten vermeiden
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gezielt profitable Leistungen ausbauen
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Krisen besser überstehen
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langfristig investieren
Betriebswirtschaftliche Kompetenz wird damit zum echten Wettbewerbsvorteil.
Fazit: Technik repariert Fahrzeuge, Betriebswirtschaft sichert den Betrieb
Ohne fundierte betriebswirtschaftliche Kenntnisse arbeiten viele Werkstätten unter Wert. Trainings zu Stundenverrechnungssätzen, Kalkulation und Kennzahlen schaffen Transparenz, erhöhen die Profitabilität und geben Unternehmern die Kontrolle zurück.
Wer dauerhaft erfolgreich sein will, braucht beides: exzellente Technik und klare Zahlen.
