Fortsetzung: Unterwegs auf der Datenautobahn
„Ob wir es mögen oder nicht – langsam aber sicher übernehmen die Roboter den Job des Autofahrers.“ Das schrieb das US-Magazin Popular Science im Jahr 1958. Noch ist das autonome Fahren auf den Straßen nicht massenpräsent, doch dass die Zukunft vernetzt ist, daran besteht kein Zweifel. Die Auswertung von Telemetriedaten ist ein weiterer Schritt in diese Richtung.
Der Aufschrei nach der Frage „Wem gebe ich die Daten, die ich als Autofahrer produziere?“, liegt schon in der Luft. Jedoch sprechen die Ergebnisse von Umfragen eine deutliche Sprache: Drei von vier Autofahrern haben Vertrauen und wären Umfragen zufolge bereit, ihre Daten zur Verfügung zu stellen. 
Für die Werkstätten öffnen sich hier neue Wege und finanziell lohnende Dienstleistungsfelder. Und der Autofahrer profitiert durch individuellen Service und verbesserte Kommunikation mit der Werkstatt
Mit Telemetriedaten einen besseren Service bieten
  • Die Werkstatt ist immer über den Zustand des Fahrzeugs informiert 
  • Im Fall eines Schadens könnte die Werkstatt den Fahrer kontaktieren und Hilfe anbieten.
  • Der Autofahrer wird per Anruf oder Push-Benachrichtigung auf Fehlermeldungen hingewiesen.  Kostenintensive Folgeschäden können eventuell vermieden werden

  • Die Möglichkeit des digitalen Fahrtenbuches und das einfache Management der Flotte durch den Fuhrparkmanager sind Erleichterungen
  • Man spart sich in vielen Fällen zu Diagnosezwecken die Probefahrt

Das sagt unser Experte Fabrice Baron 



Die Auswertung der Daten, die für Reparatur und Wartung relevant sind, bringen etliche Vorteile für Autofahrer und Werkstatt. Wir haben die Fahrzeugdaten unserer Trainmobil-Flotte über einen längeren Zeitraum via Dongle ausgewertet. Das Fazit: Die Werkstatt erhält umfassende aktuelle Informationen und Fehlermeldungen zum jeweiligen Fahrzeug und kann sich so frühzeitig auf notwendige Reparaturen einstellen. Auch die nächste Inspektion kann rechtzeitig geplant werden, da der Kilometerstand immer aktuell ist.