Motorelektronik: Klopfsensor 
 So gelingt der Einbau
Der Klopfsensor hilft der Motorsteuerung, die Motormechanik zu schonen, indem er dazu beiträgt, klopfende Verbrennung zu verhindern. Ein defekter Sensor macht sich durch Aufleuchten der Motorkontrollleuchte, Abspeichern eines Fehlercodes, geringere Motorleistung und erhöhten Kraftstoffverbrauch bemerkbar.
Ausfallursachen sind innere Kurzschlüsse, Leitungsunterbrechungen und Leitungskurzschluss, mechanische Beschädigungen, fehlerhafte Befestigung, Korrosion.
Bei dem Einbau von Klopfsensoren muss auf folgende Punkte geachtet werden:
  • Der Klopfsensor muss mit dem vorgeschriebenen Anzugsdrehmoment festgeschraubt werden, um den Sensor nicht durch ein zu hohes Drehmoment zu zerstören. Das Anzugsdrehmoment liegt in der Regel bei 20 Nm
  • Es dürfen beim Anschrauben keine zusätzlichen Unterlegscheiben verwendet werden 
  • Zwischen der Auflagefläche des Sensors und dem Motorblock dürfen keine zusätzlichen Dichtungen verwendet werden. Zudem sollten auch keine Verunreinigung oder Wasser- und Ölablagerungen zwischen den Anlagenflächen vorhanden sein, da ansonsten die Funktion des Klopfsensors beeinträchtigt wird