HV-Batterie: Explosionsgefahr?
Drei Regeln für den richtigen Umgang
Kommt ein Elektrofahrzeug als Unfallwagen in die Werkstatt, ist Vorsicht im Umgang mit der Batterie geboten!
Erste Regel: Besteht die Gefahr einer beschädigten Hochvoltbatterie, verbleibt diese unbedingt im Fahrzeug. Denn es ist durchaus möglich, dass erst nach Stunden ein Brand entsteht. Zweite Regel: Die Batterie beobachten – inklusive Temperaturmessung. Hersteller wie Audi schreiben vor, dass die Batterie 5 Tage im Fahrzeug beobachtet werden muss. Dritte Regel: Beim Hersteller eine Transportbox für die Batterie bestellen. 
Hintergrundwissen: Lithium-Ionen-Batterien brennen auch bei intensiver Beflammung von über 800 Grad Celsius erst nach mehreren Minuten. Der entstehende Druck in der Batterie wird hierbei aus den Überdruckventilen kontrolliert abgeleitet und auslaufende Flüssigkeiten, die ein schnelles Ausbreiten des Brandes begünstigen, gibt es nicht. Die Rauchentwicklung ist zwar gering, aber toxisch. Zum Löschen eignet sich viel Wasser -  ebenso wie zugelassene und gängige Löschmittel. 
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