Das Bundesfinanzministerium hat die Änderungen durch die Meldepflichtverordnung für Fahrzeuglieferungen präzisiert, die Anfang Juli in Kraft tritt. Sie verpflichtet Unternehmer und Fahrzeuglieferer, innergemeinschaftliche Fahrzeuglieferungen an Abnehmer ohne Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt.-IdNr) an das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) zu melden. Betroffen davon sind alle neuen Fahrzeuge, die nach dem 30. Juni 2010 geliefert werden. Diese müssen zum 10. Tag nach Ablauf des Quartals, in dem die Lieferungen ausgeführt wurden, elektronisch gemeldet werden. mehr
Knapp die Hälfte der im vergangenen Jahr untersuchten SP-pflichtigen Fahrzeuge hatten sicherheitsrelevante Mängel aufgewiesen. „Mehr als 45 Prozent der untersuchten Lkw, Busse und Anhänger haben bei der SP-Untersuchung einen Mangel gehabt“, sagt ZDK-Experte Hans-Walter Kaumanns, der für die SP-Mängelstatistik 2009 verantwortlich ist. Im Vergleich zu den Vorjahren sei das Niveau der erfassten Fahrzeuge und die durchschnittliche Mängelquote in etwa konstant geblieben. mehr
Moderne Start-Stopp-Systeme greifen zwar auf Bauteile zurück, die ohnehin in jedem Fahrzeug vorhanden sind – einen herkömmlichen Starter und die Batterie. Trotzdem ist ihre Arbeitsweise nicht so trivial, wie es scheinen mag, und ihr Einsatz in technisch weniger ausgefeilten Fahrzeugen schwierig umzusetzen. Denn um korrekt zu arbeiten, benötigt das System genaue Informationen über den Status von Kupplung, Getriebe und Batterie. Continental macht nun das Sparen mit Hilfe eines Start-Stopp-Systems auch für Kleinstwagen erschwinglich. Wie genau die Technik funktioniert, lesen Sie hier. mehr
Angesichts des schleppenden Absatzes greifen die Vertriebsnetze der Hersteller und Importeure wieder vermehrt zu den Eigenzulassungen. Gegenüber dem Juni des Vorjahrs hat sich der Anteil der Neuzulassungen durch den Handel an den Gesamtzulassungen von 9,3 Prozent auf 19,8 Prozent mehr als verdoppelt. Insgesamt kamen auf diesem Weg 57.151 Neuwagen auf den Markt, hat eine Auswertung der Frankfurter Marktforschung Dataforce ergeben. mehr
Die deutschen Premiummarken BMW und Audi haben auch im vergangenen Monat weltweit mehr Autos verkauft. Der Münchner Hersteller steigerte seinen globalen Absatz im Vergleich zum Vorjahresmonat um gut 12 Prozent auf rund 143.200 Autos, wie der BMW-Konzern mitteilte. Auch der Premium-Wettbewerber Audi hat seine weltweiten Verkäufe im Juni kräftig gesteigert. Der Absatz der Ingolstädter VW-Tochter stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um fast neun Prozent auf 99.250 Fahrzeuge, wie das Unternehmen mitteilte. mehr
Autohändler kennen sich mit Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten von Banken und Staat zu wenig aus. Das besagt eine Studie des Marktforschungsunternehmens Yougov Psychonomics. Obwohl ein Fünftel derzeit Probleme mit der Liquidität habe, äußerten 41 Prozent ihre Unkenntnis darüber, wie sie an zusätzliches Kapital kommen können, heißt es in der Studie. Dabei bieten sowohl die Haus- und Autobanken als auch der Staat verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten an. Aber nur jeder Dritte gibt laut Studie an, die Fördermöglichkeiten gut zu kennen. mehr
Deutschlands kleinstes Taxi geht an den Start. Dank einer Ausnahmegenehmigung darf der zweisitzige Cityflitzer Smart Fortwo erstmals hierzulande als "Mietdroschke" eingesetzt werden. Eigentlich müssen Taxis laut Gesetz mindestens zwei Türen an der Beifahrerseite haben. Der Smart hat nur eine; außerdem gibt es lediglich einen winzigen Kofferraum. Dafür verbraucht der Winzling mit 3,3 Litern Diesel deutlich weniger als etwa ein klassisches Mercedes-Benz E-Klasse-Taxi. Bislang gilt die Genehmigung nur für Schleswig-Holstein, wo nun in Heide und Husum die ersten Smart-Taxis fahren. mehr
Ein Autounfall. Schaulustige bevölkern die Unfallstelle, so dass die Helfer kaum durchkommen. Die meisten Deutschen sind von der Neugier ihrer Mitbürger angewidert. Viele können sich auch Strafanzeigen gegen Gaffer vorstellen. Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der "Apotheken Umschau". Neun von zehn Bundesbürgern (91,1%) meinen, dass jemand, der nicht an der Rettung beteiligt ist, an einem Unfallort nichts zu suchen hat. Besonders widerlich finden es ähnlich viele (85,4%), wenn jemand Fotos oder Videos von schweren Umfällen macht und diese dann im Internet veröffentlicht. mehr
Während sich die Lage der Unternehmen branchenübergreifend im April etwas entspannt hat, haben die Insolvenzen im Kfz-Gewerbe – insbesondere im Service-Bereich – wieder zugenommen. Dies geht aus Zahlen hervor, die das Statistische Bundesamt herausgegeben hat. Demnach haben im vergangenen April 127 Kfz-Betriebe ein Insolvenzverfahren beantragt. Im Vorjahresmonat waren es noch 110 gewesen. Das entspricht einer Steigerung von über 15 Prozent. Das Kfz-Gewerbe bewegte sich damit gegen den allgemeinen Trend: Über alle Branchen hinweg waren im April 2010 6,2 Prozent weniger Firmen als im Vorjahr in die Pleite gerutscht. Dieses Mal hat es vor allem die Werkstätten getroffen. 46 Service-Betriebe mussten den bitteren Gang zum Amtsgericht antreten. Im April 2009 waren es noch 30 gewesen. mehr
Die Pkw-Neuzulassungen in Westeuropa lagen im ersten Halbjahr 2010 um 1,7 Prozent über dem Vorjahresniveau. Nach einer Analyse des Essener Beratungsunternehmens R. L. Polk wurden in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 7,1 Millionen Fahrzeuge neu registriert. Diese Entwicklung sei hauptsächlich durch immer noch andauernde Verschrottungsprämien in einigen Märkten hervorgerufen worden, teilte Polk mit. Trotzdem sei der Trend positiver als noch vor drei Monaten angenommen. mehr